Frühstücksmusik (7)

Ach die 80’s 😉

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#wmdedgt zum 5. April 2018

Aufwachen ist irgendwie schwer heute, der Emmsche Körper will noch ruhen. Hilft aber nicht, der Zeitplan ist eng; Kaffee, Renovierung, Frühstück, Hunderunde, zackzack. Dann ins Auto und ab zum Orthopäden. Ich will früh dran sein, denn in der Gegend ist es oft schwierig mit der Parkplatzsuche. Der Plan geht auf, pünktlich auf die Minute schlage ich in der Praxis auf. Natürlich sitze ich noch im Wartezimmer rum, blättere seit ewigen Zeiten zum ersten Mal wieder im „Stern“, lese nicht wirklich, weil ich aufgeregt bin und fotografiere dokumentarisch den Wartezimmerfussboden. Nur um Selbigen sinnstiftend auf Twitter zu posten.

Ich bin dran und trete einem jüngeren Mann gegenüber, der wohl noch nicht so lange in der Gemeinschaftspraxis mitarbeitet. Der dreht und drückt ein wenig, manchmal macht es tüchtig aua. Er erklärt mir, das ich sehr wahrscheinlich einen Bandscheibenvorfall am 6./7. Halswirbel habe, am Dienstag ins MRT muss und einen Neurologen zur „Mitabklärung“ aufsuchen soll. Obwohl ich sowas geahnt hatte bin ich echt „begeistert“, sprich ziemlich niedergeschlagen.

Der Neurologe ist von dort gar nicht so weit weg, also mache ich mich gleich auf den Weg, um einen zeitnahen Termin zu vereinbaren. Das beste Angebot fällt auf Ende Mai, das kann ich mir sparen, der Weg war umsonst. Ich werde versuchen, dass mir der Orthopäde irgendwo einen früheren Termin organisiert. Wo ist mir dann egal.

Genervt geht es weiter zu einem Einkaufszentrum, ich brauche noch die Zutaten für das Pfannengyros, das ich heute Abend verbrechen werde. Wieder zuhause wird nochmal kurz der Hund bespasst, ein paar Telefonate erledigt und dann grüble ich über die Aussagen des Docs. Wenn die Physio nichts bringt, dann wird mit einer laserjustierten (???) Spritze Kortison an den Nerv injiziert, das macht bestimmt Spaß. Mal sehen, soweit ist es zum Glück noch nicht. Aber endlos Schmerzmittel einnehmen ist keine Option und die tauben Finger gehen davon auch nicht weg.

Die Grübelei zieht mich runter, also gönne ich mir wenigstens ein Nickerchen. Ich penne total weg und ratze zwei Stunden! Dann kommt die Reiseplanung für die Woche München dran, da ist viel zu planen und abzusprechen. Im Moment bin ich neben dem Posting hier noch dabei und befürchte einen baldigen Besuch beim Orthopäden wegen „Threema-Hand“. Der letzte Satz war irgendwie nur halblustig…

Damit lass ich Euch jetzt alleine, das erwähnte Pfannengyros will gebrutzelt werden.

„Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ (#wmdedgt) beruht auf einer Initiative von Frau Brüllen und findet am 5. jeden Monats statt.

Vero

Freude über was Neues und Kritik an den sogenannten „Social Media Stars“

Vero ist ein neues, soziales Netzwerk, angeblich ein Hype. Ich habe einen Vero Account und war sofort in das Konzept verknallt. O.k., es holpert, aber das ist kein Wunder, denn schließlich steht über dem Logo ja deutlich lesbar das Wort „beta“. Zusätzlich holpert es angeblich wegen des großen Ansturms. Macht nix, ich werde ja erleben wann es besser wird.

Vero kennt keine Werbung und keine Bots; Tracking findet nur insoweit statt, als das für den technischen Betrieb der Plattform notwendig ist und die Server stehen immerhin in GB, wo – hoffentlich noch recht lange – EU Recht gilt.

Vero soll sich über einen Mitgliedsbeitrag seiner User finanzieren, deshalb kann man auf Ads, Bots, Data Mining etc. verzichten. Die erste Million Useraccounts ist „lifetime free“, irgendwie soll ja eine halbwegs attraktive Userbasis vorhanden sein, wenn es dann richtig losgeht. Diese Million war wohl innerhalb weniger Tage erreicht, aber da war immer noch beta, also hat man kurzerhand die „lifetime free“ Phase verlängert. Meines Wissens läuft sie noch.

Ich mag das Konzept von Vero auch deswegen, weil es letztlich auf einem ganz simplen Miet- oder Pachtverhältnis beruht, man muss nicht ständig die Nutzer bis ins Kleinste ausspähen und ihre Daten durch tausende Algorithmen jagen, wie das etwa bei Facebook, Instagram und Co. der Fall ist.

Was ich hingegen nicht mag ist das Verhalten mancher User. Damit meine ich User, die so ein Projekt voranbringen könnten, weil sie in den Sozialen Medien und darüber hinaus Gewicht haben, weil viele User sie seit vielen Jahren kennen, schätzen und lesen. Sie hätten die Chance, sie könnten den Weg in eine etwas geschütztere Privatsphäre ebnen und ganz viele von den „Stars“ haben sich längst ihren „lifetime free“ Account gesichert. Ohne bisher auch nur einen einzigen  Beitrag auf Vero gepostet zu haben. Jetzt warten sie mal ab ob’s was wird mit dem neuen Netzwerk und lehnen sich gemütlich zurück. Das finde ich offen gestanden ein wenig schäbig.

#wmdedgt zum 5. März 2018

Nach einer unruhigen Nacht mit wenig Schlaf und voller Rückenschmerzen war der Morgen eher „durchwachsen“. Immerhin habe ich mir viel Zeit fürs Frühstück genommen. Danach waren Mails zu schreiben und die Bank „abzuarbeiten“ um mich danach unmittelbar auf den Weg Richtung „Downtown“ zu begeben. Dabei hatte ich unterwegs (wegen des milden Wetters) die blöde Idee den Wagen waschen zu wollen, der mit einer Salz-Matsche-Hastenichgesehn Dreckkruste überzogen ist. Der kleine Umweg war umsonst, die Warteschlange war derart lang, dass ich sofort wieder umgekehrt bin.

In der Stadt habe ist mir dann eine alte Bekannte über den Weg gelaufen, wir haben uns bestimmt schon fünf Jahre nicht mehr gesehen. Sie war damals eine ganze Weile ziemlich schlimm krank gewesen und ich war erfreut, dass es ihr offensichtlich ganz gut geht. Neben ein paar kleineren Erledigungen war ich in die Stadt gefahren um ein Geburtstagsgeschenk für die holde Gemahlin käuflich zu erwerben. Leider stellte sich mein Vorhaben in der von mir geplanten Form als undurchführbar heraus. Aber… ich hab ja noch ein paar Wochen Zeit!

Wieder daheim ging es bei 9° !! mit dem „wilden Tier“ auf die Hunderunde. Wild war der Hund aber gar nicht, die alte Dame laboriert wohl an einer „Sportverletzung“, weil man vergangenen Samstag im Wald durchs Unterholz jagen musste wie eine Furie. Aber sie hat gute Laune und jammert nicht, da weis ich nach mittlerweile neun Jahren schon, dass nichts wirklich Schlimmes fehlt.

Jetzt ist Kaffeepause, die holde Gemahlin kommt heute früher nach Hause und dann gehen wir zu meiner Schwägerin. Die „nullt“ heute. Damit steht das  ̶R̶̶e̶̶s̶̶t̶  äh, Festprogramm und es wird vermutlich später, deswegen wird jetzt schon geschrieben und ca. um 18 Uhr automatisch gepostet. Wann ich dann wohl den Eintrag in die Linkliste schaffe? Mal sehen.

„Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ (#wmdedgt) beruht auf einer Initiative von Frau Brüllen und findet am 5. jeden Monats statt.